Kunststücke & Kleinanzeigen

by Kuckuckskind

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1.
Strophe 1: Alles zieht vorüber, ob gemächlich oder auch in voller Fahrt, bin mal träge und manchmal ganz dabei, da fiebert man und freut sich, malt sich aus was wohl passiert, dann passiert es und schon ist es vorbei. Hinterher da stutzt man und fragt sich, ob’s das schon war, man rätselt und kommt sich komisch vor. Ich dachte ich bin dann irgendwie klüger oder so, dabei fühlt man sich nicht anders als zuvor. Refrain 1: Und hin und wieder frag ich mich, was ich denn eigentlich such, was is‘ denn anders wenn man‘s dann mal hat? Ist das so, dass man das merkt, das Finden meine ich? Oder hat man einfach nur das Suchen satt? Strophe 2: Irgendwann bin ich aufgesprungen, weil ich dacht‘, ich will dorthin, hab mich gefreut, weil ich endlich fahr. Auf die richtige Station wart‘ ich, wo ich aussteigen muss, jetzt ist es bald soweit und ich bin da! Nur leider weiß ich nicht so recht, wann sie wohl endlich kommt, so fahr ich einfach und frag mich wo sie ist. Station um Station zieht so an mir vorbei, und ich weiß nicht, muss ich hier raus oder nicht? Refrain 2: Und hin und wieder frag ich mich, was ich denn eigentlich such, was is‘ denn anders wenn man‘s dann mal hat? Ist das so, dass man das merkt, das Finden meine ich? Oder hat man einfach nur das Suchen satt? Interlude: Alles ist vorbeigezogen, ob langsam – schnell, ganz egal, wie man’s macht, hat alles keinen Sinn. Ich steig‘ jetzt einfach aus, keine Lust mehr auf Fahrerei und erzähl jedem, dass ich angekommen bin! Refrain 3 / Outro: Und hin und wieder frag ich mich, was ich denn eigentlich such, was is‘ denn anders wenn man‘s dann mal hat? Ist das so, dass man das merkt, das Finden meine ich? Oder hat man einfach nur das Suchen satt? Und hin und wieder frag ich mich, was ich mich hier eigentlich frag, macht das hier denn überhaupt noch Sinn? Fragen übers Fahren, keine Lust mehr auf so `nen Scheiß, reicht doch, solang ich jetzt zufrieden bin!
2.
1. Strophe: Vater sagt, dass du eine Schwalbe warst, die er vom Bordstein aufgelesen hat, mit gebrochenem Flügel und ohne Gesang, warst du verloren wie ein Vogel verloren sein kann. Er hätte dich sonst nie gefangen, doch so nahm er dich mit nach Haus. Was du brauchtest gab er dir, hat ein Nest für dich gebaut. 2. Strophe: Vater sagt, dass du gefallen warst, dass in dir nichts mehr war, was dich am Himmel hielt. Dass ein Schwalbenleben voller Verlockung zwar, doch immer zu und immerfort am Abgrund spielt. Du warst kein Greif, du konntest tanzen, hast es mit zarten Schwingen, weit gebracht. Doch solche Flügel kämpfen nicht, verlieren allzu schnell an Kraft. 3. Strophe: Vater sagt, dass er dir alles gab, damit du wieder wurdest, wie zuvor. Auch dass du anders warst, kamst nur zaghaft nah, kanntest nichts von alledem was er dir bot. Ein jemand, der für dich Sorge trägt, war dir bis dahin völlig fremd. Du wusstest nicht, wie dir geschieht, wirst du getäuscht oder doch beschenkt? 4. Strophe: Vater sagt, dass er dich fliegen sag, wie er zuvor noch keinen Vogel hat fliegen sehen. Dass du federleicht, beinahe schwebend frei, deinen Bahnen zogst, es war um ihn geschehen. Du danktest ihm auf deine Art, hast sein Herz erfüllt mit Freud und Mut. Er sagt, dass ihn das bis heute trägt, er sei frei von Gram und Wut. 5. Strophe: Vater sagt, als er eines Tags, nach Hause kam, da warst du fort. Dass er dich suchte und doch nirgends fand, an keinem ihm bekannten Ort. Statt deiner lag ein kleines Bündel da, das er zu sich nahm, bei sich behielt. Wegen deinem Abschied, glaubt Vater daran, dass jedes Nest irgendwann zum Käfig wird. 6. Strophe: Und als ich begann, mit meinen Fragen kam, hat Vater viel von dir erzählt. Vom Fliegen und wie schön du warst, von deiner Anmut stets von früh bis spät. Doch als ich fragte, woher du kamst, sprach er von Dingen, die ich nie verstanden hab. Er sagt, dass du eine Schwalbe warst, die er vom Bordstein aufgelesen hat.
3.
Strophe 1/1: Alles wird so anders, hast du irgendwann gesagt, wenn du hierbleibst, mir vertraust und ausprobierst. Dieses ganze „Können, Sollen, Wollen und Müssen“ ist doch Quatsch, da verpasst man alles, was sich einfach so ergibt! Interlude 1/1: Als wenn es so einfach wär' nicht zu müssen, nicht zu wollen. Ich glaub‘ ich kann beides besonders gut. Strophe 1/2: Ich bin ganz gut im Wälzen, von Fragen in meinem Kopf. Frag die Kumpels, ich bin der Beste weit und breit. Wenn es irgendwas zu grübeln gibt, bin ich ganz vorn mit dabei, zeig mir einen, der das besser als ich betreibt. Interlude 1/2: Wenn mir doch dann alles zu viel wird, dann will einfach nur hier weg, habe Sehnsucht nach dem Ort, den keiner kennt. Refrain 1: Dann hilfst du mir, mein kleiner Freund, ich nenn das flüchten, tu das, wovon jeder träumt. Es ist ganz einfach, denn seitdem ich dich kenn', weiß ich, an wen ich mich mit dieser Frage wend‘! Strophe 2/1: Als ich eines nachts so wach lag und gegrübelt hab‘ wie Sau, klopft‘s ans Fenster und ich war sehr erstaunt. Da stand ein kleiner Kerl völlig, zerrissen und zerlumpt und fragt, ob ich mitkomm‘, er halt‘s hier nicht mehr aus Interlude 2/1: Ich steig‘ also nachts aus dem Fenster und lauf ihm nach, das würd' an meiner Stelle doch jeder tun. Strophe 2/2: Er lief schnurstracks zum Fluss und sprach von seinem Boot, er sei unterwegs, wohin wär‘ noch nicht ganz klar. Und als wir am Ufer ankommen, da hab‘ ich echt nicht schlecht gestaunt, denn da lag ein altes Floß einfach so da. Interlude 2/2: Er hat mich dann gefragt, ob ich mitkommen will, ihm sei allein so fad und ich hatte ja nichts Besseres zu tun. Refrain 2: Ich bin mitgefahren, mein kleiner Freund, und ich muss sagen, ich hab‘ das nie bereut. Es war so einfach und ich war so froh. Und als ich aufgewacht bin, waren wir irgendwo. Strophe 3/1: Er ist ein feiner Kerl, ohne Manieren, doch dafür frech. Schert sich gar nichts und hat ein Herz groß wie der Mond. Am liebsten sitzt er da und schaut dem Fluss beim Fließen zu. Er nennt das ‚Arbeit‘, wie er stets betont. Interlude 3/1: Seitdem wir beste Kumpels sind, ist alles recht entspannt, mein kleiner Hippie, der mir hilft, wenn ich ihn brauch‘. Strophe 3/2: Denn manchmal hab‘ ich Kummer, aus dem ich kleine Schiffchen falt', die ich dann zieh'n lass', ohne Ziel und Adressat. Und wenn ich sein Pfeifen hör‘, weiß ich, jetzt ist es soweit, dass er ein paar von meinen Schiffchen gefunden hat. Interlude 3/2: Ich lauf dann nur dem Pfeifen nach und folg der Melodie, so vertraut, ein wenig wie Kindermusik.... Refrain 3: Dann sitzt du da, sagst „Komm mal klar!“ „Es ist das Gleiche mit dir ein ums andere Jahr!“. Egal wo und egal wie du fährst mich hin, mein kleiner Huckleberry Finn. Refrain 4: All die Sorgen und all der Gram, vergehen im Wind, wenn wir zwei beieinander waren. Und wenn was ist und ich weiß nicht wohin, weiß ich zumindest, wo ich wen zum Fragen find'! Outro: Dann geh ich runter ans Ufer. Streck' die Zeh‘n in den Fluss. Spring rauf auf sein Boot. Und bin weg, weil ich muss!
4.
Ach Heimat 05:19
Strophe 1: Wenn ich den Leuten erzähl‘, wo ich herkomm‘, sagen sie, das erste woran sie denken würden ist, Schloss Neuschwanstein, ich denke bei meiner Heimat zuerst an den Geruch von Mist. Und außerdem seien die Berge, v.a. im Winter wunderschön, doch die Berge sind der Grund, warum wir im Winter keine Sonne sehen. Bridge 1: Ach Heimat, mein Verhältnis zu dir ist ambivalent, du langweilst mich tierisch, doch ich hab‘ mich noch nicht getrennt. Refrain 1: Und außerdem geht mir deine Schönheit ziemlich auf den Sack. Das ist wie mit ‚ner heißen Schwester, weil man einfach nichts davon hat. Strophe 2: Die Leute sagen ich komm‘ von da, wo man Urlaub machen kann. Ich sag, ich komm von da, wo man nur Urlaub machen kann. Und außerdem sei der Allgäuer doch so unglaublich entspannt. Eh - der Allgäuer ist ein Hinterwäldler und ziemlich ignorant. Bridge 2: Ach Heimat, mein Verhältnis zu dir ist ziemlich zwiegespalten. Du bist so bist charakterlich so ätzend, doch wirst für attraktiv gehalten. Refrain 2: Und außerdem geht mir deine Schönheit ziemlich auf den Sack. Das ist wie mit ner heißen Schwester, weil man einfach nichts davon hat. Strophe 3: Geschockt hat mich jetzt `ne Feststellung, die mich wirklich sehr, sehr graust. Wo die Leut‘ beschränkt sind und es nach Mist riecht, fühl ich mich schnell zuhaus‘. Und ab und an ertapp ich mich, wie ich ganz wehmütig wird, wenn ich Postkarten von Neuschwanstein seh‘, ich glaub hier läuft was verkehrt. Bridge 3: Ach Heimat, du prägst mich mehr als ich’s zugeben möchte‘, jetzt bin ich in der Ferne und find immernoch alles schlecht. Refrain 3: Im Winter ist es viel zu hell, alle Leute sind so klug, es gibt gar keine Berge, kein Hügel ist mir genug. Und wie ich‘s dreh und wie ich‘s wend‘, es ändert sich doch nicht, ich hab‘ zwar nichts von deiner Schönheit, doch bin trotzdem stolz auf dich. - Break - Und trotzdem geht mir deine Schönheit immer noch auf den Sack, denn das ist immer noch wie mit `ner heißen Schwester, weil man einfach nichts davon hat!
5.
Sturmzeit 05:11
Strophe 1: Stets stetig bestrebt hat man dir erzählt, sollst du sein, damit du es schaffst! Früh morgens wie spät, hast du dich gequält, hast dich fein angepasst. Bridge 1: Und hast dieses Kitzeln, ein Brennen, ganz leicht, nicht hör'n wollen und was es verspricht. Das erzählt von der Welt, vom Wollen und Wallen und wie tosend das Leben doch ist. Refrain 1: Hallo Wind alter Freund, dich hab‘ ich vermisst, ich hatte vergessen, wie bewegend du bist. Hallo Wind alter Freund, du rauer Gesell, ich will das du wehst, rauschend und schnell. Strophe 2: Und wenn man beginnt, das Lied, das du singst, zu hören und was du erzählst, da man wundert man sich, was du alles sprichst, was für Kleider du trägst. Bridge 2: Mal bist du die Neugier, die mich streunen lässt, nachts, und fragt, was die Fremde wohl birgt. Mal die Hoffnung, die Sehnsucht, verlangend und heiß, mal die Wut, die wie ein Sprengkörper wirkt. Refrain 2: Hallo Wind alter Freund, dich hab‘ ich vermisst, ich hatte vergessen, wie bewegend du bist. Hallo Wind alter Freund, du rauer Gesell, ich will das du wehst, rauschend und schnell. Zwischenteil: Mal tosend, mal sanft, hast du mich feiern gelehrt. Im groben Gewand bist du ein ganz feiner Kerl. Du bist, was mir bleibt, das, was mich antreibt, Das, was mich spüren lässt, wenn es Zeit zu stürmen ist. Refrain 3 / Outro: Hallo Wind alter Freund, dich hab‘ ich vermisst, dein wehendes Drängen, das so fortreißend ist. Hallo Wind alter Freund, lass uns beide ziehen, Unbeherrscht maßlos, der Beengtheit entfliehen. Hallo Wind alter Freund, ich will, dass du tanzt, die die Stille hier aufwühlst, mit all dem, was du kannst. Hallo Wind alter Freund, weh, bist du verrauschst, Und der du hier zuhörst, spürst du das kitzeln nicht auch?
6.
Alter Mann 03:55
Strophe 1: Ach Vater, du bist alt, du bist faltig deine Hände werden kalt. Bist ein Wesen, das ich nie begriffen hab‘. Geliebt doch unbegriffen, nicht einen Tag. Du warst du, immer unerschütterlich, ein Mann bleibt ein Mann, bis er zerbricht. Und hast gegeben, was du warst von Anfang an, du warst alles, was ein Vater so sein kann. Bridge 1: Wenn du spät nach Haus‘ kamst, so leer und ausgebrannt, dieses Wollen in den Augen, hast deinen Pflichten nie verkannt. Ich dich ansah und wusste, es wird zu viel Tag für Tag, da hab‘ ich immer folgendes gesagt: Refrain: Ach alter Mann, was hast du gedacht? Hast die Welt wieder ein Stück besser gemacht? Wie du’s getan hast, dein ganzes Leben lang? Auch wenn sie’s dir nicht immer ganz so dankt? Strophe 2: Ach Vater, ich hab‘ gelacht. Du tust Dinge, die außer dir sonst keiner macht. Alles weißt du und erzählst es gern auch mir, und schraubst an allem `rum bis nichts mehr funktioniert. Du warst du, immer unbeirrt und klar, ein Mann bleibt er selbst, so Jahr um Jahr. Und ich muss schmunzeln, denn ich merke ab und zu, dass ich die gleichen Fehler mach, so wie du. Bridge 2: Und gelitten haben alle neben dir, sei ganz gewiss, es bleibt etwas zurück, wenn man wie du berufen ist. Über alles konnten wir sprechen, nur nicht über dich. So engstirnig und stur bin sonst nur ich. Refrain: Ach, alter Mann, was hast du gedacht? Hast‘ die Welt wieder ein Stück besser gemacht? Wie du's getan hast, dein ganzes Leben lang? Auch wenn sie's dir nicht immer so verdankt? Zwischenteil: Und irgendwann hast du mir doch davon erzählt. Von allem, was dich nachts heimlich so quält. Ich hab‘ gesehen, was du alles bist, abseits von alldem Vatermist. Und dann wusst‘ ich, was ich für dich bin, nämlich mehr als nur dein Kind. Refrain 3: Ach alter Mann, was hast du gedacht? Hast‘ die Welt wieder ein Stück besser gemacht? Wie du's getan hast, dein ganzes Leben lang? Auch wenn sie's dir nicht immer so verdankt? Strophe 3: Ach Vater, du bist müd. Deine Hände voller Schmerz, dein Blick wird trüb. Irgendwann gehst du, wohin du willst, und ich bleib. Denn alles hat, wie du sagtest, seine Zeit.
7.
Strophe 1: Wenn das Leben würfelt und mir Neues bringt, bin ich gespannt was wohl geschieht. Doch der Wandel hat auch immer zwei Begleiter, die man anfangs nicht gleich sieht. Und wenn der Schlaf mich nicht mehr findet, mein Kompass in keine Richtung zeigt, der Blick wird trüb, mein Eifer lahmt, es ist wieder soweit: Refrain 1: Schwester Sorge und Bruder Zweifel sind mal wieder zu Besuch, sie kommen stets von ganz allein, ich hab‘ nie nach ihnen gesucht. Schwester Sorge und Bruder Zweifel, ihr seid treu auf eure Art, und egal was mir widerfahren ist, ich bin mir sicher, dass ihr Zeuge wart. Strophe 2: Die zwei spielen ihr Spiel sehr geschickt, sie wissen wie man überzeugen kann. Wo der eine fehlt, hilft der andere aus, sie sind ein listiges Gespann. Und was sie wirklich wollen, ist mir nie klar, auch wenn sie nur Unheil zu bringen scheinen, denn sie flüstern mir ja stets ins Ohr, dass sie’s doch nur gut mit mir meinen! Refrain 2: Schwester Sorge und Bruder Zweifel sind mal wieder zu Besuch. Sie spenden Schatten wo es keinen braucht, ich hab nie nach ihnen gesucht. Schwester Sorge und Bruder Zweifel, ihr seid treu auf eure Art. Und egal was mir widerfahren ist, ich bin mir sicher, dass ihr Zeuge wart. Interlude: Wie wär‘ das Leben ohne euch, wie würde das wohl sein? Könnt‘ ich dann gehen, wohin ich will, unbeschwert und ganz allein? Und ob das wirklich besser wär‘, ich weiß es nicht so recht. Denn manchmal ist, das was ihr sagt, zugegebenermaßen gar nicht schlecht! Refrain 3: Schwester Sorge und Bruder Zweifel waren mal wieder zu Besuch. Sie kommen im grauen Schleierkleid und sie bringen mir den Blues. Und dass wir uns recht bald schon wiedersehen, ist mir insgeheim auch klar. Denn auch wenn man euch recht schnell vergisst, seid ihr doch treu auf eure Art.
8.
Vollidiot 05:38
Strophe 1: Meistens komm ich klar und mir geht's sehr gut. Meistens bin ich sensationell cool. Meistens hab‘ ich Spaß, bin frei von Schwermut. Meistens, tu‘ ich nur, was ich so tu‘. Bridge 1: Doch manchmal schwindet alles, was mich ausmacht. Und ich fange an, mich peinlich zu benehmen. Ich vergesse einfach alles, was ich drauf hab‘. Und kann das, was ich tu‘, nicht mehr versteh'n. Refrain 1: Ich werd‘ zum Vollidiot immer dann wenn ich verliebt bin! Verliere alles, was mir hoch und heilig ist, an Würde, Stolz und auch Realitätssinn! Werd‘ zum hoffnungslosen Romantikoptimist! Strophe 1: Sobald ich mich verlieb‘, möcht' ich gefallen, will, dass der andere mag, was ich mach‘. Deswegen inszenier‘ ich dann mein Leben, glänzend, in einer farbenfrohen Pracht. Bridge 2: Dann gebe ich den kultivierten Weltmann, gebildet, voller Witz und Ironie, charmanter Traum aller Schwiegereltern, doch leider ist das Großteils Phantasie. Refrain: siehe Refrain 1 Zwischenteil: Verliebt sein, ist ein Laster, das mich auszehrt, schlimmer als jede Droge, jeder Rausch. Ich verhalt mich, wie ich's nüchtern niemals tun würd', Frieden gegen Irrsinn, was ein Tausch. Wie man wartet voller Wahnsinn, vom anderen zu hören. Man durchschreitet tiefste Täler, direkt dann höchste Höhen. Jedes Zeichen, das man gibt, wird geprüft, ob es besticht. Und man fragt sich ständig nur: War das jetzt lässig oder nicht? Strophe 3: Die Verwandlung zum Idiot kenn' ich schon länger, Zum ersten Mal passiert ist es mit 11. Seitdem ich transformier' ich mich seit Jahren immer dann, wenn mir ein Mädchen auch nur ein bisschen so gefällt. Bridge 3: Da es viele schöne Frauen auf der Welt gibt, geht das wohl so weiter, bis ich sterb'. Solange das Verlieben also auftritt, begleitet mich wohl treu der süße Schmerz. Letzte Refrain: Ich bin und bleibe ein Idiot in Sachen Liebe, ein Verrückter, der nicht weiß, was er tut. Und egal wie sehr ich mich auch noch blamiere, Letztlich verlässt mich dennoch nie der Mut.
9.
Nasenbohrer 04:45
Strophe 1: Manchmal bin ich schwer vergnügt und manchmal nicht. Manchmal weiß ich nichts zu tun und langeweil' mich. Manchmal sitze ich so 'rum und frag mich dann, völlig ahnungslos und stumm, was ich mit der Zeit anfang‘. Bridge 1: And‘re schreiben Bücher, reisen einmal um die Welt. Ich bin oft zu Hause, weil's mir da nun Mal gefällt. Alle tun so eifrig, bestrebt und wesentlich, legen volle Lebensläufe an und ich - Refrain 1: Hab in der Nase gebohrt – ganz zu recht! Und hab mich jahrelang gesorgt, dass ich mir keinen abbrech'. Bridge 2: Alle haben Schuldgefühle und das Gewissen beißt, wenn man die Trödelei mal einen Tag willkommen heißt. Doch ich hab‘ mich besonnen, hab mich befreit von dem Ballast, und hab der Langweile Platz in meinem Leben gemacht! Strophe 2: Und ich war niemals in New York und Vietnam. Bleib bei allem, was ich tu, ambitionierter Dilettant. Polynesisch kann ich nicht und auch kein Auto reparieren. Hab keine Orden und Trophäen, die meine Zimmerwände zieren. Bridge 1: Hin und wieder denk ich, dass ich all das machen sollt, wovon die Leut' berichten voller vorgetragenem Stolz. Doch dann wird mir bewusst, was für ein riesen Akt das ist, und mein Streben nach den Sternen erlischt. Refrain 2: Ich setz mich einfach locker hin und pfeiff' mir eins. Leb einfach sinnvoll ohne Sinn und bleib dabei. Bridge 2: Ich find' es ganz okay, dass ich mich hin und wieder frag, wie ich ihn wohl am besten rumkrieg‘, diesen elend langen Tag. Und woll'n die Leute wissen, was ich außer trödeln kann, halt ich kurz inne, spitz die Lippen und stimm‘ dieses Lied hier an:
10.
Klein & Cool 04:37
Strophe 1: Es ist dein Lachen, das du trägst, das dich ziert ganz einfach so, das dich scheinen lässt taghell, von ganz allein. Und du sprudelst immerzu, wenn du von den Dingen sprichst, die dich berühren hier und da, ob groß, ob klein. Bridge 1: Nur manchmal, wenn du so kuckst, zwischen Neugier und verdutzt, und du fragst nach Ziel und Sinn. Dann merk ich immer schnell, du leuchtest dann so hell, wie gern ich bei dir bin! Refrain 1: Weil du einfach 'nen freches Gör bist, das ich mag. Weil du mich zum lachen bringst, Tag für Tag. Weil du verstanden hast, was läuft, weil du du bist und nur du. Und du bist ganz einfach so unfassbar cool, ja du bist ganz einfach so unfassbar cool! Strophe 2: Du bist vorlaut kleine Frau, im besten Fall bloß frech, hast ein loses Mundwerk, bist ein Glücksrebell. Denn wenn man mit dir streiten geht, für das was dich bewegt, Spürt man die Freude, die dich treibt, echt ziemlich schnell. Bridge 2: Nur manchmal wenn du so kuckst, so spöttisch, voller Lust, und man merkt, wie sehr du brennst. Du gibst dann keine Ruh, ich schau gern dabei zu, wie du durch dein Leben rennst. Refrain 2: Weil du einfach 'nen freches Gör bist, das ich mag. Weil du mich zum lachen bringst, Tag für Tag. Weil du verstanden hast, was läuft, weil du du bist und nur du. Und du bist ganz einfach so unfassbar cool, ja du bist ganz einfach so unfassbar cool! Zwischenteil: Wenn du fragst, wann wir geh'n, sag ich sofort. Egal wohin und wie, an jeden Ort. Durchbrennen mit dir, wir lassen alles andere hier, und wenn sie fragen, wo wir sind, sagen wir dort. Refrain 3: Es gibt da so ein Mädchen, das ich mag. Sie ist frech und laut und hübsch und super smart. Sie strahlt von ganz allein, ich hab‘ ihr Lachen stets bei mir. Und ich wär‘ ganz einfach öfter gern bei dir, ich wär‘ ganz einfach öfter gern bei dir!

credits

released March 12, 2020

Gesang & Rhythmusgitarre: Michael Wenzler
E-Bass: Thomas Müller
Trompete: Johannes von Hoyer
Lead-Gitarre, Banjo & Mandoline: Piero de Lazzer
Drums & Percussions: Steffen Kuhn

Komposition: Michael Wenzler
Arrangements & Produktion: Kuckuckskind
Layout & Design: Thomas Müller
Fotographie: David Klumpp
Recording, Mix & Master: Thomas Banse (Studio B)

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