Anfänger

by Kuckuckskind

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credits

released January 9, 2019

Text & Musik: Michael Wenzler
Produktion & Arrangements: Kuckuckskind

Gesang & Gitarre: Michael Wenzler
Kontrasbass: Kristina Fuhr
Schlagzeug: Ivo Chichkov
Trompete: Johannes von Hoyer

Recording, Mix & Master: Samuel Aubert
(www.tonstudio-tuebingen.com)

Artwork: Simon-Claudius Wystrach,
Michael Wenzler & Johannes Großer

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Kuckuckskind Tübingen, Germany

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Track Name: Schwester Sorge & Bruder Zweifel
Strophe 1:
Wenn das Leben würfelt und mir Neues bringt, bin ich gespannt was wohl geschieht.
Doch der Wandel hat auch immer zwei Begleiter, die man anfangs nicht gleich sieht.
Und wenn der Schlaf mich nicht mehr findet, mein Kompass in keine Richtung zeigt,
der Blick wird trüb, mein Eifer lahmt, es ist wieder soweit:

Refrain 1:
Schwester Sorge und Bruder Zweifel sind mal wieder zu Besuch,
sie kommen stets von ganz allein, ich hab nie nach ihnen gesucht.
Schwester Sorge und Bruder Zweifel, ihr seid treu auf eure Art,
und egal was mir widerfahren ist, ich bin mir sicher, dass ihr Zeuge wart.

Strophe 2:
Die zwei spielen ihr Spiel sehr geschickt, sie wissen wie man überzeugen kann.
Wo der eine fehlt, hilft der andere aus, sie sind ein listiges Gespann.
Und was sie wirklich wollen, ist mir nie klar, auch wenn sie nur Unheil zu bringen scheinen,
denn sie flüstern mir ja stets ins Ohr, dass sie’s doch nur gut mit mir meinen!

Refrain 2:
Schwester Sorge und Bruder Zweifel sind mal wieder zu Besuch.
Sie spenden Schatten wo es keinen braucht, ich hab nie nach ihnen gesucht.
Schwester Sorge und Bruder Zweifel, ihr seid treu auf eure Art,
und egal was mir widerfahren ist, ich bin mir sicher, dass ihr Zeuge wart.

Interlude:
Wie wär' das Leben ohne euch, wie würde das wohl sein?
Könnt ich dann gehen, wohin ich will, unbeschwert und ganz allein?
Und ob das wirklich besser wär', ich weiß es nicht so recht,
denn manchmal ist das was ihr sagt, zugegebenermaßen gar nicht schlecht!

Refrain 3:
Schwester Sorge und Bruder Zweifel waren mal wieder zu Besuch.
Sie kommen im grauen Schleierkleid und sie bringen mir den Blues.
Und dass wir uns recht bald schon wieder sehen, ist mir insgeheim auch klar.
Denn auch wenn man euch recht schnell vergisst, seid ihr doch treu auf eure Art.
Track Name: Huckleberry Finn
Strophe 1:
Alles wird so einfach, hast du irgendwann gesagt,
wenn du hier bleibst, dir vertraust und ausprobierst.
Dieses ganze „Können, Sollen, Wollen und Müssen“ ist doch Quatsch,
da verpasst man alles, was sich einfach so ergibt!

Zwischenteil 1:
Als wenn es so einfach wär' nicht zu müssen, nicht zu wollen.
Ich glaub ich kann beides besonders gut.

Ich bin ganz gut im Wälzen, von großen Fragen in meinem Kopf.
Frag die Kumpels, ich bin der Beste weit und breit!
Wenn es irgendwas zu grübeln gibt, bin ich ganz vorn mit dabei,
zeig mir einen, der das besser als ich betreibt!

Zwischenteil 2:
Wenn mir doch dann alles zu viel wird, will einfach nur hier weg,
habe Sehnsucht, nach dem Ort den keiner kennt.

Refrain 1:
Dann hilfst du mir, mein kleiner Freund,
ich nenn es flüchten, tu das, wovon jeder träumt.
Es ist ganz einfach, denn seitdem ich kenn',
weiß ich an wen ich mich mit dieser Frage wend‘!

Strophe 2:
Als ich nachts so wach lag und gegrübelt hab wie Sau,
klopft ans Fenster und ich war sehr erstaunt.
Da stand ein kleiner Kerl völlig zerrissen und zerlumpt und sagt:
„Willst du mitkommen, ich halt‘s hier nicht mehr aus“

Zwischenteil 3:
Ich steig also nachts aus dem Fenster und lauf ihm nach,
das würd' an meiner Stelle doch jeder tun.

Er lief schnurstracks zum Fluss und sprach von seinem Boot,
er sei unterwegs, wohin wär‘ aber noch nicht ganz klar.
Und als wir am Ufer ankommen, hab ich echt nicht schlecht gestaunt,
denn da lag ein altes Floß einfach so da.

Interlude 4:
Er hat mich dann gefragt, ob ich mitkommen will, ihm sei allein so fad
und ich hatte ja nichts Besseres zu tun.

Refrain 2:
Ich bin mitgefahren, mein kleiner Freund,
und ich muss sagen, ich hab das nie bereut.
Es war so einfach und ich war so froh.
Und als ich aufgewacht bin, waren wir irgendwo.

Strophe 3:
Er ist ein feiner Kerl ohne Manieren doch dafür frech,
schert sich gar nichts und hat ein Herz groß wie der Mond.
Am liebsten sitzt er da und schaut dem Fluss beim Fließen zu.
Er nennt das Arbeit, wie er stets betont.

Zwischenteil 5:
Seitdem wir beste Kumpels sind, ist alles recht entspannt,
mein kleiner Hippie, der mir hilft wenn ich ihn brauch.

Denn manchmal hab ich Kummer, aus dem ich kleine Schiffchen falt',
die ich dann zieh'n lass', ohne Ziel und Adressat.
Und wenn ich sein Pfeifen hör, weiß ich, jetzt ist es soweit,
dass er ein paar von meinen Schiffchen gefunden hat.

Zwischenteil 6:
Ich lauf dann nur dem Pfeifen nach und hör die Melodie,
so vertraut, ein wenig wie Kindermusik.

Refrain 3:
Dann sitzt du da, sagst „Komm mal klar!“
Es ist das Gleiche mit dir ein ums andere Mal.
Egal wo und egal wie du fährst mich hin,
mein kleiner Huckleberry Finn.

Refrain 4:
All die Sorgen und all der Gram,
vergehen im Wind, wenn wir zwei beieinander waren.
Und wenn was ist und ich weiß nicht wohin,
weiß ich zumindest wo ich wen zum Fragen find'.

Ende:
Dann geh ich runter ans Ufer.
Streck' die Zehn in den Fluss.
Spring rauf auf sein Boot.
Und bin weg, weil ich muss!
Track Name: Vollidiot
Strophe 1:
Meistens komm ich klar und mir geht's sehr gut.
Meistens bin ich sensationell cool.
Meistens hab ich Spaß, bin frei von Schwermut.
Meistens, tu ich nur, was ich so tu.

Bridge 1:
Doch manchmal schwindet alles, was mich ausmacht.
Und ich fange an, mich peinlich zu benehmen.
Ich vergesse einfach alles was ich drauf hab.
Und kann das was ich tu nicht mehr versteh'n.

Refrain 1:
Ich werd zum Vollidiot immer dann wenn ich verliebt bin!
Verliere alles, was mir hoch und heilig ist,
an Würde, Stolz und auch Realitätssinn!
Werd zum hoffnungslosen Romantikoptimist!

Strophe 2:
Sobald ich mich verlieb, möcht' ich gefallen,
will, dass der andere mag, was ich mach.
Deswegen inszeniere ich dann mein Leben,
glänzend, in einer farbenfrohen Pracht.

Bridge 2:
Dann gebe ich den kultivierten Weltmann,
gebildet, voller Witz und Ironie.
Charmanter Traum aller Schwiegereltern.
Nur leider ist das Großteils Phantasie.

Refrain 2:
Ich werd zum Vollidiot immer dann wenn ich verliebt bin!
Verliere alles, was mir hoch und heilig ist,
an Würde, Stolz und auch Realitätssinn!
Werd zum hoffnungslosen Romantikoptimist!

Zwischenteil:
Verliebt sein, ist ein Laster, das mich auszehrt,
schlimmer als jede Droge, jeder Rausch.
Ich verhalt mich, wie ich's nüchtern niemals tun würd',
Frieden gegen Irrsinn, was ein Tausch.

Wie man wartet voller Wahnsinn, vom anderen hören.
Man durchschreitet tiefste Täler, danach dann höchste Höhen.
Jedes Zeichen, das man gibt, wird geprüft, ob es besticht.
Und man fragst sich ständig nur lässig oder nicht?

Strophe 3:
Die Verwandlung zum Idiot kenn' ich schon länger,
Zum ersten Mal passiert ist es mit 11.
Seitdem ich transformier' ich mich seit Jahren immer dann,
wenn mir ein Mädchen ein bisschen nur gefällt.

Bridge 3
Da es viele schöne Frauen auf der Welt gibt,
geht das wohl so weiter, bis ich sterb'.
Solange das Verlieben also auftritt,
begleitet mich wohl treu der süße Schmerz.

Refrain 3:
Ich bin und bleibe ein Idiot in Sachen Liebe,
Ein Verrückter, der nicht weiß, was er tut.
Und egal wie oft ich mich auch noch blamiere,
Letztlich verlässt mich dennoch nie der Mut.
Track Name: Schwalbenflug
Strophe 1:
Vater sagt, dass du eine Schwalbe warst, die er vom Bordstein aufgelesen hat.
Mit gebrochenem Flügel und ohne Gesang, warst du verloren wie ein Vogel verloren sein kann.
Er hätte dich sonst nie gefangen, doch so nahm er dich mit nach Haus.
Was du brauchtest gab er dir, hat ein Nest für dich gebaut.

Strophe 2:
Vater sagt, dass du gefallen warst, dass in dir nichts mehr war, was dich am Himmel hielt.
Dass ein Schwalbenleben voller Verlockung zwar, doch immer zu und immerfort am Abgrund spielt.
Du warst kein Greif, du konntest tanzen, hast es mit zarten Schwingen, weit gebracht.
Doch solche Flügel kämpfen nicht, verlieren allzu schnell an Kraft!

Strophe 3:
Vater sagt, dass er dir alles gab, damit du wieder wurdest, wie zuvor,
Auch dass du anders warst, kamst nur zaghaft nah, kanntest nichts von alledem was er dir bot.
Ein jemand, der für dich Sorge trägt, war dir bis dahin völlig fremd.
Du wusstest nicht, wie dir geschieht, wirst du getäuscht oder doch beschenkt?

Strophe 4:
Vater sagt, dass er dich fliegen sag, wie er zuvor noch keinen Vogel hat fliegen sehen.
Dass du federleicht, beinahe schwebend frei, deinen Bahnen zogst, es war um ihn geschehen.
Du danktest ihm auf deine Art, hast sein Herz erfüllt mit Freud und Mut.
Er sagt, dass ihn das bis heute trägt, er sei frei von Gram und Wut.

Strophe 5:
Vater sagt, als er eines tags, nach Hause kam, da warst du fort.
Dass er dich suchte und doch nirgends fand, an keinem ihm bekannten Ort.
Statt deiner lag ein kleines Bündel da, das er zu sich nahm, bei sich behielt.
Wegen deinem Abschied, glaubt Vater daran, dass jedes Nest irgendwann zum Käfig wird.

Strophe 6:
Und als ich begann, mit meinen Fragen kam, hat Vater viel von dir erzählt.
Vom Fliegen und wie schön du warst, von deiner Anmut stets von früh bis spät.
Doch als ich fragte, woher du kamst, sprach er von Dingen, die ich nie verstanden hab.
Er sagt, dass du eine Schwalbe warst, die er vom Bordstein aufgelesen hat.
Track Name: Narrenkappe
Strophe 1:
Ihr habt gelacht, ihr habt geweint,
ihr habt mir zugehört und wart vereint.
Habt mir applaudiert, gejubelt, ward zufrieden für den Moment,
ich gab euch sorgenfreie Stunden, als persönliches Geschenk.
Und ich, war für euch da,
war wegen euch, was ich hier war.
Ich spielte sang und tanzte, gab den Clown und Maskenmann,
wollte eure Gunst und Liebe, bis zum Ende und Abspann.

Refrain 1:
Und jetzt nehm' ich meine Narrenkappe und zieh sie mir vom Kopf,
schalt das Lächeln aus und lösch' das Licht,
eure Schritte sind verhalt, draußen ist es kalt,
und ich geh allein nach Haus und bin für mich.

Strophe 2:
Jetzt denkt ihr, ihr kennt mich schon,
habt mich gesehen und gehört, habt mir beigewohnt,.
Wie ich singe, wie ich spiele und Geschichten euch erzähl',
habt ein Bild von dem ihr sagen könnt, ob es euch gefällt.
Und wer schön singt, ist sicher gut,
ist sicher nett, hat sicher Mut.
Verdient Respekt und Anerkennung, für die Sachen, die er macht,
immerhin hat er uns heut' Abend, zum Lachen gebracht.

Refrain 2:
Und jetzt nehm' ich meine Narrenkappe und zieh sie mir vom Kopf,
schalt das Lächeln aus und lösch' das Licht,
eure Schritte sind verhalt, draußen ist es kalt,
und ich geh allein nach Haus' und bin für mich.

Strophe 3:
Und ich, wer bin ich nun,
war ich nur hier für Lob und Ruhm?
War ich Dompteur eurer Freude auf der Suche nach Respekt,
wollt ich euer Herz mir kaufen, in dem ich meins einfach versteck?
War ich ein Narr, war ich ein Clown,
wollt das die Leut' mir, beim Lachen zuschauen?
Überbring' ich eine Botschaft, tief aus mir heraus,
oder liegt tief in mir die Botschaft, dass ich euch einfach brauch?

Refrain 3:
Und jetzt nehm' ich meine Narrenkappe und zieh sie mir vom Kopf,
schalt das Lächeln aus und lösch' das Licht,
eure Schritte sind verhalt, draußen ist es kalt,
und ich geh allein nach Haus und bin für mich.

Und dann nehm' ich die Gitarre und spiel ein Lied wie es sich anfühlt,
euer Clown und Maskenmann zu sein,
euer Lächeln ist so kalt, ich glaub, mich friert hier bald,
geht ihr zusammen nach Haus, lasst mich allein!

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